Im Hinblick auf den Zustand der globalen Konjunktur zeichnet die Weltbank ein düsteres Bild. Dies nimmt sie dann auch zum Anlass vor einer noch größeren Krise als 2008/2009 zu warnen. Aufgrund der Krise in Europa hat die Weltbank ihre Konjunkturprognose kräftig nach unten korrigiert und sieht die gesamte Weltwirtschaft in Gefahr.
Weltweit, so prognostiziert die Weltbank, wird es in diesem Jahr nur noch zu einem Wachstum von 2,5 Prozent reichen. In 2013 wird mit einem Wachstum von 3,1 Prozent gerechnet. Dem kriselnden Europa droht 2012 der Rutsch in eine Rezession und auch die Volkswirtschaft China und Indien drohen niedrigere Wachstumsraten als gewöhnlich. Dementsprechend wurde das nun erwartete globale Wachstum um ein Prozent nach unten korrigiert.
In ihrem Ausblick zeigte sich die Weltbank sogar skeptisch, ob die reduzierten Prognosen überhaupt erreicht werden können. Sollten sich die europäische Krise und die Abschwächung der Schwellen- und Entwicklungsländer verschärfen, käme es zu einem noch größeren Abschwung der Weltwirtschaft als erwartet.
Momentan sei die größte Gefahr in Europa durch den Rettungsschirm und das Einschreiten der EZB zwar gebannt, aber bei einer ähnlichen Krise wie 2008/2009 wären deren Auswirkungen nun umso dramatischer, da viele Staaten und Zentralbanken bereits einiges investiert haben, um Schlimmeres zu vermeiden. Die Kassen dürften demnach zu leer sein um noch ein weiteres kräftig gegensteuern zu können.
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